Skulpturen

Eine Form, ein Gebilde, ein Ausdruck, ein Eindruck. Sie können körperliches darstellen, aber auch in Glas das Licht brechen und einen farblichen Punkt setzen.


Sie reichen von kleinen Keramikstudien, außergewöhnlichen Prinzipalien in Stein, Stahl oder Aluminium, Sedilien, freistehenden monumentalen Heiligenfiguren aus Bronze bis hin zu Glas-Stahl-Konstruktionen für den Innen- und Außenbereich.

Dabei bezieht sich der Künstler in seiner jeweiligen Arbeit inhaltlich auf die Thematik des zu gestaltenden Innen- oder Außenraumes. Seine Werke befinden sich im kommunikativen Dialog mit dem Raum und seinem Zweck, sakral wie profan. Ihre volle Bedeutung erschließt sich erst durch den räumlichen Zusammenhang.


Dr. Iris Nestler über das skulpturale Schaffen von Tobias Kammerer in : "Raumkunst der Gegenwart", B. Kühlen Verlag, 2013



Skulpturen im kirchlichen Bereich

Biblisch gesehen ist die Verkündigung des Wortes Gottes nicht an einen Ort gebunden. Bezeugendes Handeln im Gieste Jesu geschiet insofern wie zu Jesu Zeiten und der seiner Apostel überall. Je mehr Menschen allerdings den Glauben an Jesus Christus, den menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes annahmen, umso mehr brauchten sie eigene Räume, in denen sie zuammenkommen und feiern konnten. So wurde das Gebäude "Kirche" immer mehr zum Ort der Verkündigung.


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So fasst auch Tobias Kammerer den ganzen Kirchenraum als Ort der Verkündigung auf und gestaltet ihn als Gesamtraum. Dies umfasst beispielsweise Altare, Taufbecken, Kanzeln und Christuskreuze sowie Chorgestühle, Kerzenleuchter und Tabernakel.


Patrik Scherrer zur Kunst in Kirchen aus: "Orte der Verkündigung-Bildhauerarbeiten von Tobias Kammerer"


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